Das coolste Fischstäbchen Neu im Kino zu X Mas – Aquaman Review

Heute habe ich für euch eine Spoiler-freie Review des seit Donnerstag neu im Kino laufenden DC Films. Ob es sich lohnt das Soloabenteuer von Aquaman auf der großen Leinwand zu verfolgen erfahrt ihr bei mir.

Story

Ein actiongeladenes Abenteuer, das sich über die atemberaubenden Tiefen der sieben Weltmeere erstreckt. „Aquaman“ offenbart die Anfänge von Arthur Curry, halb Mensch, halb Atlanter, und schickt ihn auf eine unglaubliche Reise, bei der er sich nicht nur sich selbst, sondern auch seiner Bestimmung stellen muss. Wird er sich würdig erweisen und zum neuen König von Atlantis gekrönt werden?

Warum ihr den Film sehen solltet

Zu allererst einmal ein Lob an den Cast. Als ich damals erfuhr das Aquaman im neuen DC-Universum auftauchen sollte dachte ich ja och nee. Denn wie der eine oder andere vielleicht weiß war Aquaman nicht unbedingt der Held den die Fans sich wünschten. Der Blonde Schönling der aussah als sei er aus der Zuchtfabrik der Deutschen zur Zeit des Nationalsozialismus entsprungen und ins Meer geflüchtet. Ok das mag jetzt hart klingen aber dieser Stereotyp ist leider nicht mein Fall. 

Das neben Jason Momoa in der Hauptrolle noch, Patrick WIlson, Willem Dafoe, Amber Heard, Dolph Lundgren, Temuera Morrison und Nicole Kidman mitagieren hat mich doch überrascht. Klar Temuera „Jango Fett“ Morrison war die einzig logische Wahl als Film-Vater von Jason Momoa, da ja beide diesen typischen Maori-Look haben. Und eben dieser macht für mich Jason Momoa zu Aquaman. 

An sich habe ich im DC- Universum bis auf ein paar Villains, Wonder Woman und Batman keinen wirklichen Liebling. Jedoch und nun kommt der große Punkt hat mich Jason „Khal Drogo“ Momoa bei seinem ersten aufblitzen als Arthur Curry in Batman Vs. Superman geflasht. Wie oben bereits erwähnt empfinde ich die Polynesischen Wurzeln von Momoa als Sohn eines Hawaiianers sehr passend. Und das Irisch, Deutsch und Nativamerikanischen Wurzeln seiner Mutter runden das Bild ab. Das er auch noch Meeresbiologie studiert hat (sorry für den Exkurs) prädestiniert ihn ja quasi zu der Rolle. 

So aber nun zurück zum Film an sich. Die Effekte sind Hammer, ohne Frage und das 3D des Films unterstützt diese, seit Star Wars Episode 7 hatte ich keinen Film mehr in 3D gesehen und war deswegen ein wenig überwältigt, man weiß teilweise gar nicht wo hin sehen. 

Jedoch und das macht den Film zwar nicht weniger gut jedoch degradiert er ihn zu einem Popcornkinofest, sind manche Sprüche einfach zu platt. Ja ich weiss Arthur Curry brauchte ein Makeover, ja ich weiss die Sprüche passen zu Mr.Momoa aber ganz konnte er mich damit nicht catchen. Mit den Effekten definitiv, die Story war leider absehbar. Der Kampf am Ende nunja ohne die Kommentare meiner Begleitung wäre der Kampf nur nach Schema F abgelaufen, durch unsere Kommentare wurde er um einiges aufgewertet. Trotz Deutschlandsstart den Tag zuvor saßen wir im Örtlichen Kino nur zu siebt was eventuell an der doofen Spielzeit um 16 Uhr lag.

Fazit  

Stünde ich noch einmal vor der Wahl ob ich den Film im Kino sehen will, so würde ich glaube ich sagen ne warten wir auf die Extended Version auf Blu Ray ( welche James Wan uns schon indirekt versprochen hat). Jedoch, wer einen Film sucht bei dem er knapp 2h 30min einfach mal den Kopf abschalten kann, und sich zurückversetzt in die Zeit der großen Actionfilme der 80ties fühlen will, der sollte definitiv ins Kino gehen. Wie gesagt durch das Dorfkino kann ich euch leider nicht sagen ob der Film überlaufen sein wird, bei uns waren es halt nur wenige Leutchen, zudem startete die nächste Vorstellung erst wieder um 19.30 Uhr.

Der Soundtrack ist hörenswert und erinnert stellenweise an den Soundtrack von Tron. Der Film besticht vor allem die Frauenwelt mit Jason Momoa und seinem wie ich gestehen muss nicht gerade unansehnlichen Body. Hut ab Mister. Wir Männer erfreuen uns dann eher an Miss Heard. Und die Cosplayer unter uns an den Kostümen. Also das eine Kleid würde ich ja gerne mal live sehen. Die Effekte sind echt gelungen und die Unterwasserwelt erinnert teilweise an Pandora. Kurz gesagt, unterhaltsam,sehenswert aber nicht der Gipfel der Filmgeschichte, da fand ich Wonder Woman besser. 

4 von 5 Popcorneimern

Achja bleibt nach dem Abspann sitzen und ich hoffe ihr ergattert auch ein Gratiscomic von Panini.

Bilder Warner / Verkaufslinks Amazon

NerfHerder1337

Baujahr 1983, Fan von Sci-Fi (vorallem Star Wars), Fantasy, Lego, Disney, Dystopien, Movies, Retro-Games, Photographie, Geschichtsdokus, B-Movies, Eastern, Western (Vorallem Spaghettiwestern)

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