Das Leben findet einen Weg – Jurassic World: Das gefallene Königreich

Willkommen zur neuesten Kinoreview heute mit dem neuesten Teil der Jurassic World Reihe Jurassic World: Das gefallene Königreich.

 „Das Leben lässt sich nicht einsperren. Das Leben überwindet alle Barrieren. Das Leben … findet einen Weg. Immer.“- Ian Malcolm

3 Jahre nach der Katastrophe auf der Isla Nublar und dem dort ansässigen Park Jurassic World, kehren Claire und Owen zurück zur ihrer alten Wirkungsstätte im Auftrag von Sir Benjamin Lockwood, einem ehemaligen Forschungspartner von John Hammond, Dinosaurier vor dem bevorstehenden Vulkanausbruch zu retten. Zusammen mit einem Team aus professionellen Jägern begeben sie sich auf die Reise. Und wie immer kommt es anders als man denkt.

Schon wieder Jurassic World?

Ja und es ist irgendwie cool zurückzukehren an diesen Ort der mich im Vorgänger fasziniert hatte, und ich hoffte noch mehr zu sehen von dem Park. Leider fällt dieser Punkt flach da es sich ja um eine Rettungsmission handelt und die Zeit durch den bevorstehenden Ausbruch drängt, jedoch bekommen wir erneut wieder schöne Aussichten der Landschaft. Und wir sehen das Besuchercenter ja wieder mit einer Hommage an den allerersten Jurassic Park. Zu kleinen Easter Eggs für Nerds kommen wir später nochmal.

War ja klar das der Plan so nicht funktioniert oder? 

Natürlich ist das in jedem Teil bisher vorgekommen und ein wenig erinnert mich Teil 2 der Jurassic World Reihe an den zweiten Teil von Jurassic Park, zumindest in einigen Storyzügen, jedoch und hier macht er vieles besser als der meist gemiedene Lost World, fesselt der Film. Die Storywendungen wie z.B. der Abschied von der Isla Nublar haben mich zu Emotionen gerührt. Die Szene am Dock hat mir wirklich Tränen in die Augen gedrückt.

Und genau das ist die Stärke des vorliegenden Films, er nimmt dich mit auf eine Reise und serviert dir eiskalt Fakten, entweder du arbeitest damit und erfreust dich dann noch mehr am Film oder du wirst abgeschreckt. Mich hat der Film wie gesagt gefesselt. Und als der Abspann kam und die Post Credit Scene dachte ich nur Wow der letzte Teil der Jurassic World Reihe wird ein Ritt auf dem Rücken eines T-Rex.

Der Cast

Nun wen haben wir denn da Erwähnenswertes? Chris Pratt und Bryce Dallas Howard, BD Wong, James Cromwell und für mich das Highlight Jeff Goldblum. Über Chris Pratt brauchen wir glaub ich nicht mehr herumreden, er ist einfach neben StarLord im Marvel Universum auch Owen Grady. Mrs Howard hat sich meiner Meinung von der nervigen Tussi zu jemandem entwickelt der sogar Humor zeigen kann. Und das hatte ihre Rolle auch nötig denn bis auf die T-Rex Szene im Vorgänger hat sie meiner Meinung nach nicht wirklich geglänzt. BD Wong ist zurück als Dr.Wu und nach wie vor so ein Aas wie im vorhergenden Teil. Hätte ich vor 25 Jahren bei Teil 1 nie von ihm gedacht. James Cromwell als Sir Benjamin Lockwood ergänzt den Cast wenn man ihn auch leider zu wenig sieht und erst recht spät erfährt wieso Hammond mit ihm gebrochen hat. Jeff Goldblum übernimmt seine Paraderolle als Ian Malcolm nur leider fehlt mir das bissige seiner letzten Zwei Auftritte. Ich hatte irgendwie mehr erwartet. Klar er bringt am Ende auf den Punkt was alle denken aber, und das hätte man ihm ja ruhig ermöglichen können wäre ein wenig mehr Großkotzigkeit mehr die Art von Malcolm gewesen.

Trotz allem finde ich wirkt der Cast nicht übertrieben und man arbeitet Hand in Hand zusammen um ein homogenes Werk zu schaffen. Aber wirklich grandios sind für mich die Darstellungen von Blue und dem Indoraptor. Aber ich will nicht zuviel vorwegnehmen.

Die kleinen Hommagen an die Fans

In Lockwood Manor entdeckt man zum Beispiel das Original Spielset der Actionfiguren aus dem Jahr 1993. Und die Modelle der Dinosaurier kommen einem doch auch vertraut vor oder? Leider müssen wir auch Abschied von einem Freund nehmen den wir seit 25 lieben. Den Baumstamm hinter dem sich Grant und die Kids versteckt haben. Aber schön das er wieder dabei war. Dann natürlich der Original Jeep aus dem ersten Teil und noch einiges mehr. Schaut einfach mal und haltet die Augen offen. Manchmal auch die Ohren, denn auch im Soundtrack wird sich verbeugt, und die Szene am Dock erinnert doch an den ersten Dino im Ursprungsfilm oder?

Fazit

129 Minuten die derart spannend sind das ich am danach ganz verspannt war. Ich habe mitgefiebert und mich in die Charaktere eingefühlt wie nie zuvor in einem Jurassic Park/World Film. Definitiv sein Geld wert. Ich würde mich auf Blu Ray ja freuen wenn ein paar Szenen verlängert würden. Vorallem Blues Training.

6 von 5 Popcorntüten

NerfHerder1337

Baujahr 1983, Fan von Sci-Fi (vorallem Star Wars), Fantasy, Lego, Disney, Dystopien, Movies, Retro-Games, Photographie, Geschichtsdokus, B-Movies, Eastern, Western (Vorallem Spaghettiwestern)

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