Elstree 1976 – Review

Was wäre ein Film ohne seine Komparsen und Nebenrollen, nunja ein Kammerstück eventuell. Doch gerade Star Wars hat bewiesen das selbst der kleinste Schauspieler noch zu Ruhm kommen kann, einfach nur weil er eine kleine Rolle in einem Film spielte dem damals niemand eine Chance geben wollte.

Story

„Ich habe Macbeth gespielt. […] Ich habe am Royal Court Theater in London Vorstellungen gegeben. Aber auf meinem Grabstein wird stehen: ‚Hier liegt Greedo‘.“ – Paul Blake
Als im Sommer 1976 im ELSTREE Studio am Stadtrand von London die erste Klappe für einen unbekannten SciFi-Film namens Star Wars fiel, ahnte noch niemand, dass dies einer der größten Blockbuster aller Zeiten werden sollte.
Für die Nebendarsteller und Komparsen, deren Gesichter oftmals hinter Masken und unter Helmen verborgen blieben, waren die Dreharbeiten ein alltäglicher Job. Doch als Star Wars zu einer globalen Erfolgsgeschichte heranwuchs,
hinterließ dies auch Spuren im Leben aller Beteiligten. In den Augen der Fangemeinde können schon wenige Sekunden auf der Leinwand – ob als Alien oder Rebellenpilot – ein kleines Stück Berühmtheit bedeuten.
Der Dokumentarfilmer John Spira hat zehn der damaligen Darsteller aufgespürt, die über ihr außergewöhnliches Verhältnis zu Star Wars erzählen, das vergnüglich, anrührend oder manchmal sogar tragisch ist. Unter anderem
kommen David Prowse (Darth Vader ) und Jeremy Bulloch (Boba Fett ) zu Wort, aber auch Anthony Forrest, der als Stormtrooper in einer legendären Szene den Satz spricht: „Das sind nicht die Droiden, die wir suchen.“
Zum 40. Jubiläum von Star Wars erzählt ELSTREE 1976 die Geschichten der kleinen Stars aus dem großen Sternenkrieg.

Warum ihr den Film sehen solltet

Ich liebe ja Dokumentationen und war bereits von der Doku „I am your Father“ die ich damals auf Netflix gesehen habe fasziniert. Als ich dann bei Media Markt diese Doku gefunden habe musste ich einfach zugreifen. Der Film erschien zum vierzigsten Geburtstag des Originalfilms soll also heißen im Jahr 2017. Seither hat sich vieles getan und doch sind gerade die kleinen Rollen am Rande immer noch sehr beliebt bei den Fans. Ich selbst bin im Regen Kontakt zu Derek Lyons (ja der Honor Guard mit der Medaille vom Ende) mit dem ich ab und an auf Facebook schreibe und der auch diesem Blog folgt. Hello Derek it is a Honor to be one of your friends and to know that you read this little messy thing called nerdliche-halbkugel.de.

Doch zurück zum Thema, wenn man bedenkt das damals niemand dem Film eine Chance geben wollte und dieser dann derart einschlug ist glaube ich Rechtfertigung genug den Leuten hinter den Masken eine Stimme zu geben. Es war Interessant mal Dinge zu erfahren, die man eben nicht gerade so aufschnappt. Eben wie oben in der Story das tatsächlich Leute dabei waren die doch in Großbritannien recht bekannt waren, und doch nur Statisten darstellten.

Die Elstree Studios sind dabei kein Unbekanntes Gefilde. Viele Filme aus Großbritannien wurden dort gedreht und auch noch heute ist das Studioareal sehr beliebt.

Fazit

101 Minute gefüllt mit Infos die Fans schon lange erwartet haben, die man sonst eventuell nur auf Conventions erhält. Einblicke in das Leben dieser „kleinen Menschen“, dieser Stars aus der zweiten Reihe, die einem das Gefühl geben das selbst der unwichtigste doch ein ganz großer werden kann.

Bilder Lucasfilm / starwarsarchives / Elstree Studios
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NerfHerder1337

Baujahr 1983, Fan von Sci-Fi (vorallem Star Wars), Fantasy, Lego, Disney, Dystopien, Movies, Retro-Games, Photographie, Geschichtsdokus, B-Movies, Eastern, Western (Vorallem Spaghettiwestern)

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