Into the Spider-Verse


Aus großer Kraft folgt große Verantwortung.

Diesen Satz kennen Spidey Fans in aller Welt nur zu gut. Darüber ob und inwiefern Sony dieser Verantwortung mit ihren Spider-Man Filmen gerecht geworden ist, lässt sich streiten.

Aber mit „Into the Spider-Verse“, in Deutschland „a new Universe“ (warum werden englische Titel in Deutschland eigentlich immer durch andere englischer Titel ersetzt?), schlagen sie auf jeden Fall ein ganz neues Kapitel auf.

Die Charaktere aus dem Multiversum sind so divers wie sie interessant sind. Über jeden Charakter möchte man mehr erfahren, denn auch wenn sie alle etwas Entscheidendes gemeinsam haben, nämlich der Spider-Man ihres jeweiligen Universums zu sein, so sind sie doch grundverschieden.

Comicfans dürften an diesem Film ganz besonders viel Spaß haben, denn nicht nur finden sich zahlreiche easter-eggs, die nur die hardcore Nerds verstehen dürften, auch ist der Art-Style etwas ganz Neues. Die Animation ist in 12, statt der üblichen 24 Bilder pro Sekunde gehalten, was dem Flow etwas stakkatohaftes verleiht, als würde man mehreren Comic-Panels folgen. Die Farbgebung ist mit Punkten versetzt, wie man sie von den sparsamen Druckmethoden der Sechziger und Siebziger kennt.

Für Miles Morales erhalten wir eine Origin-Story, die zwar an die Vorlage angelehnt ist, aber hier scheinbar deutlich mehr Tiefe bekommt, weil deutlich mehr auf dem Spiel steht.

Insgesamt ist „into the Spider-Verse“ ein Film, der Lust auf mehr Spidey Filme dieser Art macht.

Bilder Sony / Verkaufslinks Amazon

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