K’un-L’un war erst der Anfang – Iron Fist Season 2

Seit 7.September bietet uns Netflix die Zweite Season der Serie „Iron Fist“ an. Diese enthält 10 Episoden und erzählt uns wie es Danny und Colleen nach den Erlebnissen in „Marvel DEFENDERS“ erging. Ob es sich lohnt jetzt doch nochmal reinzuschauen erfahrt ihr in dieser Serienreview.

Story

Nach dem Tod von Matt Murdock, hat sich Danny entschlossen mit Colleen zusammen ein normales Leben zu führen. Alles sieht Anfangs so aus als könne er einfach nur ein normales Leben führen. Als dann aber Gang-Kriege in Chinatown losbrechen, und sein ehemaliger Bester Freund Davos nach New York kam um sich zu holen was seiner Ansicht nach ihm gehört, ringt Danny mit sich. Soll er in Daredevils Fußstapfen treten? Und wer ist die mysteriöse Mary die ihm immer wieder zufällig über den Weg läuft? Am Ende steht eine Entscheidung die Danny nicht allzu leicht fällt.

Der Kampf herrscht nicht nur auf der Straße

Wir sehen in dieser Staffel Charaktere die wie von Marvel gewohnt in Zwickmühlen. Da ist zum Beispiel Ward Meachum der neuerdings zu „Treffen“ der anonymen Süchtigen geht. Colleen Wing die ihren Job als Lehrerin im eigenen Dojo für gemeinnützige Arbeit an den Nagel gehängt hat. Davos der trotz seiner Brüderlichen Empfindungen zu Danny von seiner Eifersucht regiert wird.

Wir sehen also das der Kampf der Charaktere dieses mal nicht nur zwischen „Gut und Böse“ ausgetragen wird, sondern auch gegen Selbstzweifel, Angst, Missgunst und vielen weiteren Emotionen.

Die Verknüpfung des MCU und der Serien

Wie aus Jessica Jones, Daredevil, Punisher und Luke Cage gewohnt finden wir auch hier immer wieder Anspielungen auf das MCU und die Ursprünglichen Comics. Manchmal sehr versteckt und doch auffindbar. Zum Beispiel spielt ein Abschnitt in Sokovia, was einen Bogen zu Captain America und den Avengers schlägt. Comic Fans werden natürlich jedes Easter Egg finden, und auch in den anderen Serien bereits gefunden haben. Ich für meinen Teil liebe dieses subtile Erlebnis mit dem man tiefer in eine Welt eintaucht. Sehr gut gespielt Marvel.  Auch die Einbindung von Charakteren aus anderen Serien finde ich sehr gelungen. In diesem Fall Misty aus Luke Cage.

Ihr müsst nur mal drauf achten auch in den anderen Serien vielleicht seht ihr ja dann auch irgendwo Stan „The Man“ Lee.

Wusstet ihre eigentlich wie die Iron Fist entstand ?

Im Zuge der Popkultur der 70er und den aufkommenden Eastern, dachte man sich einen Charakter aus der im Marveluniversum einen Bezug dazu finden sollte, und so noch mehr Leser anziehen sollte. Und heute noch merkt man der Serie diese Einflüsse an. Auch, wenn wir Danny nicht in grünem Spandex mit gelber Maske sehen ^^.

Fazit 

Nach Defenders weiterzumachen ist schwer, und ich tat mich schon an der ersten Staffel Luke Cage schwer aber fand sie dann doch überraschend Gut. Und ja ich gebe zu seit dem Punisher musste ich noch Jessica Jones Season 2 und nun noch Luke Cage Season 2 aufholen, trotzdem hab ich mir noch schnell Iron Fist Season 2 zu Gemüte geführt. Und ich muss sagen wer auf Beat´Em Up, Eastern und Superhelden steht der ist immer noch gut bedient mit Danny Rand und seinen Freunden. Vorallem das Ende dürfte euch ziemlich aus den Socken hauen. So verletzlich wie Danny in dieser Staffel hat man noch keinen Helden gesehen soweit ich mich erinnere.

4,5 von 5 Popcorntüten

NerfHerder1337

Baujahr 1983, Fan von Sci-Fi (vorallem Star Wars), Fantasy, Lego, Disney, Dystopien, Movies, Retro-Games, Photographie, Geschichtsdokus, B-Movies, Eastern, Western (Vorallem Spaghettiwestern)

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