Die Macht der Musik-Star Wars in Concert

Hallo, die JesssseJ war wieder für euch unterwegs, diesmal bei Star Wars in Concert, in der König-Pilsener Arena in Oberhausen.

Der Einlass ging diesmal ein wenig seltsam vonstatten, denn man durfte die Halle zwar pünktlich um 17 Uhr betreten, allerdings musste man sich auf dem Gang aufhalten und durfte noch nicht seinen Platz einnehmen. Warum auch immer…

Leider war das Warten auf dem Gang nur mäßig unterhaltsam, da es keinerlei Merchandise oder ähnliches gab. Nicht einmal Programmhefte oder Getränke/Snacks in Star Wars Behältern. Lediglich ein paar Cosplayer liefen lustlos auf und ab und standen für Fotos bereit. Als man dann endlich in die eigentliche Halle durfte, sah man eine große Leinwand, auf der der Film gezeigt wurde. Davor eine Bühne für das Orchester. Neben der großen Leinwand standen rechts und links jeweils eine kleine, auf der Teile des Orchesters in Aktion gezeigt wurden. Die Plätze füllten sich und jeder zweite, mich eingeschlossen, trug Star Wars Kleidung, wie Tshirts, Jacken, Basecaps etc.)

Um 18 Uhr ging es dann los.

Das Symphonieorchester der Neuen Philharmonie Westfalen unter Leitung von Benjamin Pope betrat unter Applaus die Bühne. Es war beeindruckend, als die ersten Klänge des 20th Century Fox Intros live gespielt wurden. Bereits dafür gab es schon Jubel und Begeisterung. Doch der erste Gänsehautmoment erreichte die Zuschauer, als der Star Wars Intro Crawl begann und die typische Star Wars Melodie erklang.

Gezeigt wurde Star Wars V – Das Imperium schlägt zurück aus dem Jahr 1980, allerdings in der Remastered Version von 2004. Die Story dürfte jedem bekannt sein. Weil auch ich den Film in- uns auswendig kenne, teilweise sogar mitsprechen kann, wurde das Filmerlebnis eher zweitrangig und ich konzentrierte mich auf die Arbeit des Orchesters.

Erst in einem in Concert-Erlebnis wird einem bewusst wie oft ein Film tatsächlich musikalisch untermalt wird. Jede noch so kurze und leise Melodie erhält in diesem Fall Beachtung – und nicht nur das… Wenn man einen Film schaut, dann ist die Musik oft nebensächlich, weil man sich auf die Handlung konzentriert. Nimmt man die Musik beim Sehen doch mal wahr, dann aber nur als ein Ganzes. In einer in Concert-Veranstaltung hat man aber die Möglichkeit das Klangerlebnis viel intensiver wahr zu nehmen. Es ist nicht mehr das Ganze – ein Musikstück – nein, es ist ein Zusammenspiel vieler Komponenten. Es war faszinierend zu sehen bzw. zu hören wie Flöten und Xylophone im Einklang spielten, die Streicher sanfte Klänge hervorbrachten, die von der Harfe unterstützt wurden. Posaunen und Hörner kamen widerum bei düsteren Klängen zum Einsatz, wie zum Beispiel dem Imperial March – einem weiteren Gänsehautmoment. Auffällig ist auch wie unauffällig ein Pauken- oder Beckenschlag eigentlich ist, wie viel Wirkung er aber tatsächlich hat und wie hoch seine Bedeutung bei der Darstellung eines Höhepunktes ist.

Alles in allem war es wirklich ein tolles Erlebnis. Die Star Wars Filme sind ohnehin immer sehenswert, doch in Concert ist es noch spektakulärer. Man nimmt das Ganze auf einer anderen Ebene wahr. Das eigentliche Erlebnis war dieses Mal nicht das Schauspiel, sondern die Gefühle und Emotionen, die durch die Musik transportiert wurden. Und mal ganz ehrlich… welche Filmmusik eignet dich da besser als die grandiosen Star Wars Melodien von John Williams?!

Als kleine Zugabe versammelte sich dann noch einmal die Cosplay-Gruppe vor der Bühne und Darth Vader höchst persönlich demonstrierte seine Macht, in dem er den Dirigenten dazu brachte mit dem roten Laserschwert zu dirigieren, während das Orchester erneut den Imperial March spielte.

Ich für meinen Teil war absolut begeistert. Ich liebe Star Wars, ich liebe Orchestermusik, also was gibt es besseres, als beides vereint?! Wer weniger auf Star Wars steht, kann sich ja zum Beispiel auch Harry Potter oder Herr der Ringe in Concert ansehen. Ich kann es auf jeden Fall nur jedem empfehlen!

Bis dahin… MÖGE DIE MACHT MIT EUCH SEIN

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